Absolute Return – eine Lösung zur Erfüllung der Verpflichtungsseite

Jeder Investor erwartet eine positive Verzinsung des von ihm angelegten Kapitals. Der überwiegende Teil des „verzinslich“ angelegten Kapitals wurde bis vor wenigen Jahren in Anleihen verschiedener Bonitäten und Laufzeiten ertragreich angelegt, bis hin zum Festgeld. Aus dieser Verzinsung ergab sich die Rendite-Erwartung des gesamten Vorsorgebereiches, also der privaten Altersvorsorge und anderen langfristig geplanten Kapitalanlagen. Mit den Zinseinnahmen wurde fest gerechnet. Sie ermöglichten es sogar, einen Teil davon als Risikokapital zu nutzen, um damit riskantere Anlageformen beizumischen. Der Zins brachte das Investment nach unterjährigen Verlusten im Jahresverlauf häufig wieder in den positiven Bereich.

Je niedriger jedoch das Zinsniveau wurde, desto risikoreicher wurden die beigemischten Kapitalanlagen, um die erwartete Verzinsung zu erreichen. Realisiertes Kapitalanlagerisiko nennt man Kapitalverlust und dieser kennzeichnet eine Reduktion des zur Gewinnerzielung zur Verfügung stehenden Kapitals.

Warum sich nicht also gleich dem absoluten Ertragsziel verpflichten? Zwei grundlegende Varianten haben sich heute etabliert. Die häufig nicht sehr liquiden, wenig transparenten, dafür aber auch nicht zu Tageswerten zu bilanzierenden Anlageformen wie Private Equity, Private Debt, Infrastrukturinvestments usw. Zum anderen Investmentkonzepte, die innerhalb von liquiden Asset Klassen die Zusammensetzung des Kapitals im Zeitablauf so steuern, dass ein gewünschtes positives Ertrags-Risikoprofil erreicht wird. Die beiden Komponenten Rendite und Risiko müssen hier einzeln und dann wieder gemeinsam gesteuert werden.

Absolute Renditen mithilfe Künstlicher Intelligenz

In den heutigen Zeiten von anhaltend negativen Zinsen hat es sich als vorteilhaft erwiesen, immer nur das Risiko ins Portfolio zu nehmen, welches verkraftbar ist. Die aktive Risikoprognose- und Steuerung ist also eine wesentliche Komponente aller Absolute Return Ansätze. Genau diese Überlegungen liegen den Absolute Return Konzepten der AGATHON Capital zugrunde.

Die auf Absolute Return spezialisierten Asset Manager haben einen langen beruflichen Track Record im Bereich Absolute Return sowie ihr Können in unterschiedlichsten Marktphasen bewiesen, bevor sie in die ART Fonds-Familie aufgenommen wurden. All unsere Absolute-Return-Strategien investieren in liquide Assetklassen, sind dadurch jederzeit handelbar und berücksichtigen das Risiko als Obergrenze.

Die Prognose erwarteter Rendite ist heute von einer Vielzahl von Faktoren abhängig und die Anzahl möglicher Renditequellen hat sich in den letzten Jahren stark erweitert. Um diese Vielzahl an Informationen systematisch sinnvoll auszuwerten, benutzen unsere Asset Manager statistische Verfahren bis hin zu Methoden der künstlichen Intelligenz.

Auf diese Weise können unsere Investoren ihr Kapital mit einer erwartet positiven Rendite zu einem vorher festgelegten Risiko investieren. Diese Art des Investments ersetzt nicht den risikolosen Zins, kommt der Idee aber sehr nahe. Nicht außer Acht lassen sollte man auch die Idee, verschiedene Investmentstile als Portfolio miteinander zu mischen. Aber auch hier gilt die Überlegung, ausschließlich Absolute Return Ansätze miteinander zu kombinieren, damit das angestrebte Ertrags-Risikoprofil nicht verlassen wird.

Absolute Return – Ausgewogenes Chance-Risiko-Profil mit Kapitalerhalt

Im Gegensatz zum allgemeinen Kapitalmarkt unterliegen Absolute Return bzw. Total Return Fonds weniger heftigen Schwankungen. Vielmehr versuchen Absolute Return Strategien ein attraktives Chance-Risiko-Profil bei gleichzeitiger Vermögenssicherung durch Overlay Management und/oder konsequente Risikoregeln darzustellen.

Die Fondsübersicht: Absolute Return Fonds