Attraktive Rendite in Hochzinsländern mit dynamischer Risikosteuerung

FX Protected Carry vereinnahmt die Zinsen der nach unserem Ansatz weltweit attraktivsten Hochzinswährungen. Hierzu werden Devisentermingeschäfte abgeschlossen, um so die höheren Zinsen bei verbesserter Liquidität gegenüber physischen Anleihen der Hochzinsmärkte zu nutzen. Das Fremdwährungsrisiko wird gesteuert über das seit Jahren erfolgreiche Metzler Currency Overlay auf Basis einer quantitativen Multi-Modell-Architektur.

Investment-Philosophie Metzler Currency Management

Alle verwendeten Algorithmen und Modelle sind wissenschaftlich fundierte Eigenentwicklungen mit klar definierten Prozessen und Regeln. Durch den Einsatz dieser quantitativen Strategien gibt es keinen Spielraum für diskretionäre Entscheidungen. Das reduziert signifikant die Risiken von verhaltenspsychologischen Phänomenen, die leicht zu irrationalen Entscheidungen führen.

Hurra, die Zinsen steigen!

Wie Anleihe-Investoren reagieren können: ART Metzler FX Protected Carry

  • Bester Schutz gegen Volatilität in einem breiten Anlagenportfolio ist Diversifikation. Der Fonds ART Metzer FX Protected Carry diversifiziert Portfolios, indem sich der Fonds im Geldmarktbereich und dazu in verschiedenen Währungsregionen positioniert. Er eignet sich daher sehr gut als Alternative zu Anlagen im Fixed-Income-Bereich, da er dank der sehr kurzen Duration auch in einem Umfeld steigender Zinsen an Wert gewinnen kann.
  • Der vereinnahmte Zinsvorteil von aktuell über 520 Basispunkten ist sehr attraktiv.
  • Der Fonds ist auch eine Alternative für Investoren mit einer Affinität für Emerging Markets. Investitionen in Schwellenländer versprechen langfristig großes Wertpotenzial mit hohen Erträgen – dies umso mehr, nachdem in den vergangenen Jahren wichtige EM-Währungen stark abgewertet haben und eine Erholung zu erwarten ist. 
  • Bei Marktverwerfungen passt sich der Fonds sehr schnell an das Handelsumfeld an. Die quantitativen Modelle realisieren in der Regel sehr frühzeitig Trendbrüche und reagieren. Der Fonds investiert daher nicht statisch, sondern positioniert sich dynamisch und mit aktivem Risikomanagement für aktuelle Entwicklungen.
  • Damit ist der Fonds auch gut positioniert, sollte es im Verlauf dieses oder nächsten Jahres zum gefürchteten „Taper Tandrum“ kommen.
  • Der Fonds ist sehr liquide und lässt sich täglich veräußern.

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Hurra, die Zinsen steigen! Wie aber können Anleihe-Investoren reagieren? 


Ausgezeichnetes Währungsmanagement

Metzler Currency Management konnte im Jahr 2020 den prestigeträchtigen European Pension Award gewinnen und setze sich damit zum wiederholten Male gegen die gesamte europäische Konkurrenz durch. Der Award wird pro Jahr nur an einen Manager verliehen. Die Auswahl erfolgt durch eine internationale Jury von institutionellen Kunden und Consultants.


Wie haben sich die Currency-Overlay-Mandate im Corona-Krisenjahr 2020 behauptet?

Özgür Atasever - Teamleiter von Metzler Currency Management – beantwortet im Interview die folgenden Fragen:

  • Wie haben sich die Turbulenzen an den Währungsmärkten zum Hochpunkt der Krise im vergangenen Jahr ausgewirkt?
  • Haben Sie im Krisenjahr 2020 Besonderheiten in Ihrem speziellen Produktsegment Currency Overlay bemerkt?
  • Wie beurteilen Sie die Bedeutung für Ihre spezielle Dienstleistung FX Overlay?

Antworten von Özgür Atasever: Link zum Interview

Monatsbericht ART Metzler FX Protected Carry

Mitte des Monats August kamen die internationalen Aktienmärkte unter Verkaufsdruck. Die Gründe hierfür waren schlechtere Wirtschaftsdaten, die Angst vor einer Delta-Variante des Corona-Virus und vor allem die Befürchtungen vor einem bevorstehenden Tapering durch die FED. Die Risk-off Bewegung hinterließ auch in den Emerging Markets deutliche Spuren. Die meisten Emerging Markets Währungen gerieten unter Druck. Der Spuk währte jedoch nicht lange. Insbesondere die Kommunikation der FED beruhigte die Märkte und führte zu einer deutlichen Erholung in der zweiten Augusthälfte. Die Aktienmärkte konnten im Vergleich zum Vormonat auf einem höheren Niveau schließen. Auch die Emerging Markets Währungen werteten im Monatsvergleich gegenüber dem US-Dollar auf. Der US-Dollar gewann gegenüber dem Euro leicht an Wert.

Die Metzler FX Protected Carry Strategie konnte in diesem Monat eine positive Performance von 0,4% erzielen. Signifikant positive Währungsbeiträge in unserem Portfolio von 70 Basispunkten wurden in der Indonesischen Rupiah und der Türkischen Lira erzielt.

Den schnellen Richtungswechsel der Emerging Markets Währungen konnten die Handelsmodelle im Südafrikanischen Rand nicht nachvollziehen. Der kurzfristige Ausverkauf führte zu einem Abbau der Position. Die darauffolgende Erholung konnte nicht mitgenommen werden. Damit belief sich der Währungsbeitrag des Südafrikanischen Rand auf minus 40 Basispunkte. Der etwas festere US-Dollar hatte einen leicht positiven Effekt.

Der Gegenwind für die Schwellenländer lässt nach. Die Fortschritte bei den Corona-Impfungen ermöglichen eine Beschleunigung des Wirtschaftswachstums. Auch die Inflation beschleunigt sich in vielen Ländern. Dies hat auch schon zu Zinserhöhungen in Emerging Markets geführt. Gleichzeitig wird der Fahrplan der FED berechenbarer und nimmt dem Markt die Angst vor dem Beginn des „Tapering“. Dies dürfte die EM-Währungen unterstützen.

Metzler Currency Management | Achim Walde | 31. August 2021

Steigende Inflation – steigende Zinsen – steigende Erträge

AGATHONs Investment Talk: Mitschnitt vom 22. April 2021

Anleger müssen umdenken und sich fragen, wie sie ihr Anleiheportfolio bei einem weiteren Anstieg der Inflation wetterfest machen können. Auf der Suche nach stabilen Erträgen unter Wahrung der Liquidität sind sie einmal mehr in der Zwickmühle. Der quantitativ gesteuerte Fonds ART Metzler FX Protected Carry bietet eine Alternative zu klassischen Fixed-Income-Anlagen. Er kann dank seines Fokus auf den Geldmarkt und somit sehr kurzer Duration auch bei steigenden Zinsen an Wert gewinnen. Er diversifiziert seine Anlagen in verschiedene Hochzinswährungen, limitiert Drawdown-Risiken und ist in jedem Marktumfeld liquide.

Achim Walde und Özgür Atasever von METZLER Capital Markets zeigen auf, warum es gerade jetzt Sinn macht in den ART Metzler FX Protected Carry zu investieren. Dabei gehen sie sowohl auf den Anlageprozess, die historische Entwicklung der Strategie, als auch auf die wesentlichen Unterschiede zu Investments in Hochzinsanleihen in Lokalwährung der Emerging Markets ein.

Achim Walde über den Fonds ART Metzler FX Protected Carry

Vita: Achim Walde

Studium: 

  • VWL-Studium an der Universität Mannheim

Berufliche Stationen:

  • B. Metzler seel. Sohn & Co. KGaA: Senior Currency Manager
  • Sal. Oppenheim jr. & Cie. AG & Co. KGaA: Managing Director, Head of Global Fixed Incomes and Currencies 
  • Oppenheim Kapitalanlagegesellschaft mbH: Head of FX Management und Senior Fund Manager
  • Oppenheim Research GmbH: Strategist, verantwortlich für Makroanalyse (Aktien, Zinsen und Währungen)
  • Rheinischer Sparkassen- und Giroverband: Consultant, Berater der Sparkassen im Bereich Zinsänderungsrisiko

FX Protected Carry – Renditen aus Hochzinsgeldmärkten

Achim Walde, Senior Currency Manager bei Metzler Currency Management, beantwortete im Januar 2021 die wichtigsten Fragen zur Investitionsstrategie des ART Metzler FX Protected Carry und zur Risikosteuerung mit dem Systematic Currency Overlay. Darüber hinaus blickte er auf die zukünftige Entwicklung.

Warum investiert der Fonds in Devisentermingeschäfte und nicht in Emerging-Markets-Bonds?
Achim Walde: Zum einen sind Devisentermingeschäfte schlicht günstiger im Handel und deutlich liquider als Emerging-Markets-Bonds. Anleihen bieten zwar oftmals eine leicht höhere Rendite, aber eben auch höhere Risiken. Gerade in Krisenzeiten sind Bonitäts- und Liquiditätsrisiken nicht zu vernachlässigen. Wenn Investoren ihre Portfolios risikoavers ausrichten, werden Schwellenländeranleihen schnell zu schwer verkäuflichen Ladenhütern.

Wie funktioniert die Investition mit Devisentermingeschäften?
Achim Walde: Der Devisenterminkurs wird mit dem aktuellen Kassakurs und der Zinsdifferenz der verschiedenen Währungsräume errechnet. So liegt z. B. in der Türkei die Zinsdifferenz zwischen dem Euroland und der Türkei aktuell bei knapp 14%. Damit kann man sich heute die Türkische Lira auf Jahressicht 14% billiger auf Termin einkaufen, als die Währung aktuell notiert. Bewegt sich die Währung nicht, kann die Zinsdifferenz als Gewinn vereinnahmt werden. Steigt die Lira im Wert können sogar zusätzlich noch Kursgewinne vereinnahmt werden. Fällt die Lira im Wert greift unser aktiver Ansatz, die Protection, um Verluste zu minimieren und durch den Zinspuffer ist selbst bei fallenden Kursen meist mit einem insgesamt positiven Ergebnis zu rechnen.

Sie sprachen von Risiken für Bonds in Krisenzeiten. Doch auch Hochzinswährungen können in Krisen unter Druck geraten. Wie sichern Sie Währungsrisiken ab?
Achim Walde: Das Fremdwährungsrisiko steuern wir mit unserem seit Jahren erfolgreichen und prämierten Metzler Currency Overlay. So wurde uns für das Jahr 2020 der Preis „Currency Manager of the Year“ der European Pensions Awards verliehen.

Jedes Jahr erhält nur ein Manager diesen renommierten Preis. Wir konnten den Preis damit nach 2017 jetzt zum zweiten Mal gewinnen. Die Basis für unseren Overlay ist eine quantitative Multi-Modell-Architektur. Fängt die Währung an zu fallen, sichern die Modelle in mehreren Schritten systematisch ab. Im Extremfall wird die Position komplett geschlossen. Durch den Einsatz quantitativer Modelle gibt es keinen Spielraum für diskretionäre Entscheidungen. So reduzieren wir signifikant die Risiken von verhaltenspsychologischen Phänomenen, die wir aus der Behavioral Finance kennen und die häufig zu irrationalen Entscheidungen führen.

Warum fundet sich der Fonds in Euro oder Dollar?
Achim Walde: Wir steuern das Funding der Schwellenländerwährungen über unser bewährtes Euro/US-Dollar Modell. In einem risikofreundlichen Umfeld performen Hochzinswährungen meistens sehr gut und der US-Dollar ist schwach. Die Modelle präferieren dann ein US-Dollar Funding. Im Gegenzug, in einem risikoaversen Umfeld, sind Hochzinswährungen schwach und der US-Dollar geht fest. So haben sich unsere Modelle auch in den Krisenjahren 2008/09 bewährt.

Wie sehen Sie die Zukunftsaussichten?
Achim Walde: Die Bewertung vieler Emerging-Markets-Währungen ist auf dem aktuellen Niveau attraktiv. Der Zinssenkungstrend in vielen Schwellenländern scheint zum Ende gekommen zu sein. Auch wenn die Ausbreitung des Corona-Virus immer noch die Medien beherrscht, ist doch ein Ende der Pandemie absehbar. Dies dürfte den besonders abgestraften Emerging-Markets-Währungen helfen. Die langfristigen Perspektiven sind gut. Natürlich ist das keine Einbahnstraße. Konjunkturelle Einbrüche oder kurzfristige hohe spekulative Positionen führen immer wieder zu deutlichen Rückgängen in diesen Märkten. Deshalb haben wir uns entschlossen im Fonds prinzipiell in diesen Märkten investiert zu sein – aber in schlechten Zeiten Drawdowns mit unserem modellgetriebenen Currency Overlay zu verringern oder sogar durch US-Dollar Positionen einen positiven Ertrag zu erwirtschaften.

Detaillierte Informationen zum ART Metzler FX Protected Carry

WKN / ISIN:

A2DHUF / DE000A2DHUF0

FONDSWÄHRUNG:

Euro

AUFLAGEDATUM:

10.03.2017

GESCHÄFTSJAHRESENDE:

31.01.

ASSET MANAGER:

B. Metzler seel. Sohn & Co. KGaA

INVESTMENTGESELLSCHAFT:

Universal-Investment-Gesellschaft mbH

VERWAHRSTELLE:

BNP PARIBAS Securities Services S.C.A.

FONDSKATEGORIE:

Sonstige Fonds

ERTRAGSVERWENDUNG:

Ausschüttend

LAUFENDE KOSTEN:

1,05% p.a.

PERFORMANCEGEBÜHR p.a.:

Keine

AUSGABEAUFSCHLAG:

0,0%

MINDESTANLAGE:

EUR 50.000

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