TBF Globale Staatsanleihen, Investmentgrade

Stetige Erträge aus globalen Anleihen

  • Aktuelles Umfeld des globalen Anleihenmarktes bietet exzellente Chancen auf attraktive Erträge
  • Bewährte Strategien mit Blick auf Zinskurven, Durationen und Spreads ermöglichen ein aktives und solides Rentenmanagement
  • Fokussierung auf Sovereign Bonds: geringe Ausfallrisiken sowie hohe Liquidität und Liquidierbarkeit
  • 100 % Investmentgrade und Schwerpunkt bei Anleihen von OECD Mitgliedsstaaten

Ein solides Anleihemanagement gehört in jedes Portfolio!

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TBF-Portfoliokommentar: Geopolitische Risiken sorgen temporär für steigende Renditen

Das Portfolio verzeichnete eine negative absolute Wertentwicklung und konnte auch den Markt nicht übertreffen. Alle Rentenmärkte haben sich negativ entwickelt, geprägt durch steigende Inflationserwartungen. Infolge der Energiepreisschocks sind die Renditen weltweit deutlich gestiegen, insbesondere am kurzen Ende der Zinskurven. Der US-Dollar konnte deutlich aufwerten, was vor allem auf seine Rolle als sicherer Hafen sowie auf Kapitalrückflüsse in die USA zurückzuführen ist. Die Aufwertung fiel stärker gegenüber Währungen aus, die höhere Abhängigkeit von Energieimporten haben wie zum Bsp. Südafrika, Ungarn, Thailand, ect.

Die Lage an den globalen Kapitalmärkten bleibt komplex und volatil, und die wirtschaftlichen wie marktbezogenen Folgen werden entscheidend von Dauer, regionaler Ausdehnung und realen Versorgungsunterbrechungen, vor allem an der strategisch wichtigen Straße von Hormuz, abhängen. Dennoch spricht vieles dafür, dass es sich hierbei um einen temporären Angebot-Schock handelt, während die fundamentalen makroökonomischen Rahmenbedingungen weiterhin intakt bleiben. Vor diesem Hintergrund ergibt sich ein differenziertes Bild für Staatsanleihenmärkte, Zinsentwicklung, Währungen sowie Schwellenländeranlagen.

Das globale Konjunkturbild präsentiert sich trotz der geopolitischen Unsicherheiten insgesamt robust. In den USA zeigt sich die Wirtschaft weiterhin widerstandsfähig. Der private Konsum wird durch steigende Löhne, fiskalische Impulse und eine solide Beschäftigungslage gestützt. Auch die Investitionstätigkeit bleibt stabil. In der Eurozone zeichnet sich ebenfalls eine moderate Erholung ab, getragen durch höhere staatliche Ausgaben, insbesondere in den Bereichen Infrastruktur und Verteidigung. Die Wirtschaft dürfte dabei wieder etwas an Dynamik gewinnen. Demgegenüber ist in China eine leichte Wachstumsverlangsamung zu beobachten. Strukturelle Probleme im Immobiliensektor sowie eine schwache Binnenkonjunktur belasten die wirtschaftliche Entwicklung. Insgesamt überwiegt jedoch das Bild einer stabilen Weltwirtschaft, sofern der geopolitische Konflikt nicht länger anhält.
Inflationsseitig ist kurzfristig mit einem Anstieg zu rechnen, der primär durch höhere Energiepreise getrieben wird. Dieser Effekt dürfte jedoch temporär sein. Eine nachhaltige Inflationsdynamik, die eine restriktivere Geldpolitik erzwingen würde, ist derzeit nicht das Basisszenario. Die Gefahr einer Stagflation wird daher als begrenzt eingeschätzt.

Trotz dieser kurzfristigen Marktbewegungen bleibt die geldpolitische Einschätzung vergleichsweise stabil. In den USA hat die Notenbank ein neutrales Zinsniveau erreicht und dürfte im weiteren Jahresverlauf in einen moderat expansiven Kurs übergehen.

Konkret werden Zinssenkungen im zweiten Halbjahr erwartet. Dies deutet darauf hin, dass der aktuelle Renditeanstieg nicht dauerhaft durch eine restriktivere Geldpolitik untermauert ist. In der Eurozone befindet sich die Geldpolitik ebenfalls auf einem neutralen Niveau. Die EZB dürfte kurzfristige Inflationsimpulse durch Energiepreise weitgehend ignorieren, sofern diese nicht in eine breitere Preisdynamik übergehen. Zinserhöhungen werden daher in 2026 nicht erwartet.

Für Staatsanleihen ergibt sich daraus ein herausforderndes Umfeld. Industrie- und Schwellenländer dürften die Auswirkungen uneinheitlich und stark differenziert erleben. Zwar sind aktuelle Renditenniveaus grundsätzlich - und langfristig betrachtet - sehr attraktiv, gleichzeitig wirken jedoch kurzfristige Faktoren belastend. Energieimporteure (zum Bsp. große Industrieländer wie EU-Volkswirtschaften, Japan, etc.) stehen unter stärkerem Druck durch höhere Energiepreise, was kurzfristig die Inflationsraten erhöht und konsum- sowie investitionsseitige Belastungen verstärkt. Kurzfristige geopolitisch induzierte Inflationsrisiken könnten die geldpolitischen Erwartungen beeinflussen, auch wenn Zentralbanken mittelfristige Ziele weiterhin im Blick behalten. Insgesamt ist daher von anhaltend höheren Risikoaufschlägen bei den Anleihen aus Industrieländern auszugehen.

Schwellenländeranlagen bieten im aktuellen Umfeld differenzierte Chancen. Kurzfristig stehen viele dieser Märkte unter Druck, da steigende Risikoaversion und ein starker US-Dollar Kapitalabflüsse begünstigen. Besonders anfällig sind Länder mit hoher Energieimportabhängigkeit. Mittelfristig überwiegen jedoch die positiven Faktoren. Schwellenländer weisen im Vergleich zu Industrieländern häufig geringere Verschuldungsquoten und höhere Wachstumsraten auf. Viele verfügen heute über robustere Währungsreserven und größere fiskal-politische Flexibilität. Zudem dürfte eine erwartete Abschwächung des US-Dollars unterstützend wirken. Insbesondere Anleihen aus Schwellenländern in lokalen Währungen erscheinen attraktiv, da sie von stabilen Fundamentaldaten und attraktiven Renditeaufschlägen profitieren. Die Währungen der Schwellenländer könnten perspektivisch von einer Verbesserung des globalen Risikosentiments sowie von Kapitalrückflüssen profitieren.
 

Quelle: TBF | Bloomberg | 31. März 2026
 

Disclaimer TBF Global Asset Management

Portfolioststruktur

Stand 31.03.2026

Aktuellen Kennzahlen

Quelle der Daten: TBF Global Asset Management | Bloomberg
DURATION 7,0 Jahre
RENDITE 6,1% p.a.
LAUFZEIT 8,8 Jahre
RATING A-

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